Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

Drucksache - 21-4655.1  

 
 
Betreff: Outdoor-Sportgeräte für Finkenwerder
Status:öffentlichDrucksache-Art:Vorlage öffentlich
  Bezüglich:
21-4655
Federführend:Fachamt Interner Service   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Inklusion und Sport
28.03.2019 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Inklusion und Sport (Achtung: geänderter Sitzungsort, nicht BV-Saal)      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

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Sachverhalt:

Die Bezirksversammlung hat den nachfolgenden  Antrag der SPD-Fraktion  in ihrer Sitzung am 25.10.2018 einstimmig beschlossen.

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Der Sport hat im Bezirk Hamburg-Mitte große Bedeutung. Nicht nur der Vereinssport wird seitens des Bezirkes und der Stadt gefördert, sondern auch und vermehrt der Sport im öffentlichen Raum. Cross-Fit und Calisthenics sind dabei junge Sportarten, die von Vereinen angeboten aber auch Einzelpersonen selbst absolviert werden können. Die öffentlichen Outdoor-Sportgeräte bieten einen zusätzlichen Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner und tragen somit zur Lebensqualität vor Ort bei, stärken den Austausch in der Nachbarschaft und ermöglichen einen sozialen Zusammenhalt in der Stadt.

 

Auf Finkenwerder gibt es mittlerweile eine vermehrte Nachfrage von Anwohnerinnen und Anwohner sowie Mitglieder des Sportvereins TuS Finkenwerder nach Möglichkeiten im Freien Sport zu treiben. Öffentlich zugängliche Sportanlagen, die entweder auf bezirklichen Sportstätten für jeden und jede nutzbar sind, oder in öffentlichen Grünanlagen stehen, führen zu einer Verbesserung des Sportangebots für alle Bürgerinnen und Bürger. Wie bereits die erfolgreiche Installation einer Calesthenics Anlage im Hammer Park Stadion zeigt, ist die Nachfrage für Outdoor-Sport sehr groß und die Anlage wird von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie von vielen Crossfit Gruppen gerne angenommen.

 

Im Rahmen von mehreren Gesprächen mit dem TuS Finkenwerder und im Austausch mit den Mitgliedern des Vereins, wurde der Wunsch nach einer öffentlichen Anlage lauter. Dabei stehen einerseits die Erweiterung des Sportangebots des Vereins und die freie Nutzbarkeit für Nichtmitglieder im Vordergrund. Folgende Outdoor-Sportgeräte wären aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger aus Finkenwerder wünschenswert für eine Bewegungsinsel:

 

  • Schultertrainer
  • Balancierstrecke
  • Rückentrainer
  • Reckstange
  • Crosstrainer
  •  

Mögliche Standorte für eine solche Anlage könnten der Rüschpark wie auch der Gorch-Fock-Park sein. Der Standort sollte eine gute Sichtbarkeit der Anlage ermöglichen.

 

 

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Petitum/Beschluss:

 

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:

 

  1. Das Bezirksamt wird gebeten, die Aufstellung der oben genannten Outdoor-Sportgeräte für eine Bewegungsinsel auf Finkenwerder im Rüschpark und Gorch-Fock-Park zu prüfen.
  2. Die Bezirksversammlung stellt bis zu 20.000 Euro für die Installation der Sportgeräte aus dem Masterplan Sport für die Errichtung zur Verfügung.
  3. Dem Ausschuss für Soziales, Inklusion und Sport ist über das Prüfungsergebnis zu berichten.

 

 

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte gibt hierzu folgende Stellungnahme ab:

 

Es wurden vom Fachamt Management des öffentlichen Raumes  (MR) zwei geeignete Standorte für die Fitnessgeräte ausgemacht.

 

  1. Der Standort im Rüschpark liegt attraktiv an der Elbe, in direkter Nähe zum Beachvolleyball-Feld. Dieser Standort wird auch wegen der Aussichts-Terrasse gut besucht. Außerdem sind relativ viele Sportler dort unterwegs. Da die Fläche dort sehr sandig ist, bräuchten keine weiteren Erdarbeiten stattfinden. Hierdurch würde evt. Geld für ein zutzliches Gerät frei sein.

 

  1. Der Standort Gorch- Fock Park liegt ebenfalls sehr attraktiv an der Elbe. Es gibt hier eine recht ungepflegte Plattenfläche mit Bohlenbänken. Hier würde durch das Aufstellen von Geräten die Situation deutlich aufgewertet werden. Die Plattenfläche müsste abgebaut und entsorgt und durch eine Grandfläche ersetzt werden. Hierdurch würde schon ein beachtlicher Teil der

Sondermittel aufgebraucht werden.

 

 

Petitum /Beschluss

 

Der Ausschuss für Soziales, Inklusion und Sport wird um Entscheidung  gebeten, welcher Standort für die Sportgeräte gewählt werden soll.