Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

Drucksache - XX/5018  

 
 
Betreff: Umsetzung Umgestaltung Park Kornträgergang
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag öffentlich
Federführend:Fachamt Interner Service Beteiligt:Fachamt Sozialraummanagement
    Fachamt Ressourcensteuerung
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Hamburg-Mitte Entscheidung
20.02.2014 
Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Der Park am Kornträgergang direkt gegenüber vom Axel-Springer-Haus (siehe Karte im Anhang) wurde vor einigen Jahren aufwendig (für über 200.000 Euro) vom Bezirk erneuert. Ziel war die Schaffung eines kleinen Erholungsstreifens mitten in der Stadt, der für Kinder und Erwachsene gleichermaßen attraktiv sein sollte.

Insbesondere ein Umstand konterkariert diese Idee und zerstört damit die Basis der hohen Investition des Bezirkes in den Park: Hundebesitzer haben den Park als Hundewiese entdeckt und nach Aussage vieler Anwohner kommen zahlreiche Hundebesitzer aus den umliegenden Quartieren zum Kornträgergang, um ihre Hunde dort ihr Geschäft verrichten zu lassen. Bei einer Ortsbegehung konnte man feststellen, dass eine hohe Frequenz der Hundebesuche im Park zu beobachten ist. Konsequenz ist, dass der Rasen und damit auch die aufgestellten Geräte kaum noch benutzbar sind, da Hundekot überall herumliegt. Die aufgestellten Tütenspender für Hunde werden entweder ignoriert oder der Tütenspender ist leer.

Es ist nicht hinnehmbar, dass die massiven Investitionen des Bezirkes wirkungslos bleiben, nur weil es keine klaren Grenzen für Hundebesitzer in diesem Park gibt.

 

 

Vor diesem Hintergrund möge der Umwelt-Ausschuss beschließen:

 

  1. Im hinteren Teil (Kornträgergang/Wexstraße, siehe roter Kasten im Anhang) soll eine definierte Hundeauslaufzone entstehen. Diese soll durch eine Hecke abgetrennt und klar beschildert werden.
  2. Der restliche Park muss so gewidmet werden, dass ein Verbot für freilaufende Hunde ausgesprochen werden kann. Dieses Verbot soll dann auch ausgeschildert werden. Die Verwaltung möge dies prüfen und umsetzen.
  3. r die Kosten zur Herstellung eines eingezäunten Freilaufbereichs stellt die Bezirksversammlung aus dem Fonds Gestaltungsfonds für Investitionen 11.000 Euro bereit. Diese setzen sich nach Prüfung durch MR wie folgt zusammen: 
  • 60 m Stabgitterzaun sowie 1 Pforte neu setzen (60 x  120,00 € + 800,00 = 8.000 Euro)
  • Verlagerung der vorhandenen Kleinkindschaukel (800,00 Euro)
  • Ergänzung der Ausstattung (1 Mülleimer, ggf. 1 Sitzbank und Beschilderung =  1.700,00 Euro)
  • Kleinere landschaftsbauliche Anpassungsarbeiten (500,00 Euro)

 


Petitum/Beschluss: